Archiv der Kategorie: Uncategorized

1.Mai 2022: Parkandacht in Laubach

​Christusgemeinschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche

Sonntag, 1.5.22 um ​16.30:​​ ​Besinnung im Schlosspark
„Meine Wünsche: Komm, lieber Mai und mache …  “ 
Treffpunkt unter der Blutbuche (am Teich).​

Jeder ist eingeladen, dabei zu sein. Wer sich einen Klappstuhl mitbringen möchte, kann das gerne tun. Ansonsten sind auch einige Sitzplätze vorhanden – und beschatte Stehplätze gibt es in Gottes Natur -Dom für diese halbe Stunde mehr als genug.

Gebetszeiten mit Simon und Paula

Vom 1.-3. April ist kommen unser Gemeindemitglied Simon und seine Frau Paula von ihrer Mission wieder in unserer Region.

Zu folgenden Treffen sind alle herzlich eingeladen:

2.4.22 um 11.00 -13.00 Hingabezeit im Gebetshaus Wetzlar: „Mit ungeteiltem Herzen“ Der Flyer, auch zum Weiterschicken, ist HIER zu finden.

2.4.22 um 19.30 in der Höhenblick-Gemeinde Braunfels: Anbetungsabend BF: „Ich lege meine Krone nieder

3.4. 22 um 9.30 und um 11.00 Uhr: „In Christus„in der Höhenblick-Gemeinde Braunfels

Paula und Simon sind Nachfolger und Liebhaber von Jesus. Egal ob sie gerade in der islamischen Welt oder in Deutschland unterwegs sind, ist dies ihr Herzensanliegen: In Jesus zu bleiben und immer mehr so zu werden wie Er. Dabei schlägt ihr Herz besonders für Städte und Stämme, in denen es noch keine Gemeinde gibt.

Gebet und Hilfe für die Ukraine

Liebe Mitchristen,


wir sollten in diesen Tagen neben dem Gebet in unseren Gebetskreisen und Gottesdiensten auch persönlich immer wieder die Situation in der Ukraine vor den Thron unseres Gottes bringen. Dazu gibt es HIER eine kurze geistliche Hilfe zur Einordnung und Ermutigung – und HIER das treffene Gebet einer Pastorin vom anderen Ende Europas aus Großbritannien.


Die praktische Hilfe kann derzeit „punktgenau“ durch eine Spende an unsere EmK-Weltmission geschehen- oder auf unser  Gemeindekonto mit dem Stichwort „Ukraine“.


In unserer Gemeinde in Wetzlar sind inzwischen auch die ersten beiden Familien angekommen, die sich vor dem Krieg retten konnten. Wir haben dazu alle Nebenräume frei gemacht. Sie werden im wesentlichen durch die befreundete Gemeinde „Wort der Errettung“ betreut – aber bestimmt wird in den kommenden Tagen auch unsere engagierte Hilfe gebraucht, wenn weitere Familien kommen. 

Ihr/Euer Pastor Steffen Klug.

Mach dir keine Sorgen, wenn du dich schwach fühlst – eine Kurzpredigt

Diese Predigt hat Delia Holtus (Wetzlar) am 23.1.2022 in der Höhenblick-Gemeinde gehalten und gerade in dieser Zeit, wo nicht alle Menschen in die Gottesdienste kommen können, für uns zum Lesen zur Verfügung gestellt. Sie ist eine Ermutigung für alle Christen, die sich manchmal so schwach fühlen!

„Mach dir keine Sorgen, wenn du dich schwach fühlst. Das ist kein Hindernis, eher ein Vorteil, vielleicht sogar eine Voraussetzung für deinen Dienst.“

Gedanken zu 2. Korinther 4,7

Von Delia Holtus

„Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt
(2. Korinther 4,7).

Ich möchte drei Begriffe in diesem Vers näher anschauen und ein paar Gedanken dazu sagen.

Erstens: Diesen Schatz.

Was ist der Schatz, von dem Paulus spricht? Aus dem Kontext geht hervor, dass der Schatz das Evangelium ist. Die Botschaft und die Erkenntnis, dass wir in Jesus Christus Gott selbst begegnen und dass der Glaube an Christus rettet.

Wenn wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser angenommen haben, tragen wir diese Erkenntnis in uns. Wir haben erkannt, dass Jesus unser Retter ist, dass wir in ihm Gottes Liebe, Güte, Weisheit, Gnade und Treue begegnen. Dass er uns Hoffnung für die Zukunft und Trost für die Gegenwart schenkt. Diese Botschaft können wir nun an andere Menschen weitergeben.

Egal, wo ihr in den kommenden Tagen hingeht – seid euch bewusst, dass ihr einen kostbaren Inhalt in euch tragt!

Zweitens: In zerbrechlichen Gefäßen.

Mit den Gefäßen meint Paulus unseren Körper. Wie sonst könnten wir diese Botschaft irgendwo hinbringen, wenn nicht in unserem Körper? Selbst wenn wir E-Mails schicken oder telefonieren, brauchen wir doch unsere Hände, um zu schreiben, unsere Stimme, um zu sprechen, unser Gehirn und unsere Nervenbahnen, um die Botschaft weiterzugeben.

Wörtlich steht hier im griechischen Urtext: in Gefäßen aus gebranntem Ton. Die Lutherbibel gebraucht die Formulierung: „in irdenen Gefäßen.“ Irdene Gefäße sind Tongefäße.

Sie sind zerbrechlich. Billig. Ersetzbar.

Sie erfüllten zur Zeit des Neuen Testamentes aber wichtige Funktionen im Haushalt.

Man hat sie verwendet, um Wertgegenstände aufzubewahren wie Geld, Schmuck, Dokumente oder Buchrollen.

Ein Tongefäß war also kein Dekoartikel, den man ins Regal stellte, damit er hübsch aussah, sondern ein Gebrauchsgegenstand. Nützlich. Die Funktion war wichtig.

Vielleicht so wie heute eine Pappschachtel, die man bekommt, wenn man beim Juwelier ein Schmuckstück kauft: Die Schachtel kostet nichts extra, man bekommt sie einfach mit, um den eigentlichen Wertgegenstand transportieren zu können.

Paulus vergleicht unseren Körper mit einem zerbrechlichen Tongefäß. Unser Körper ist schwach. Ich glaube, diese Erfahrung haben wir alle schon gemacht. Egal, wie robust oder leistungsfähig wir sind – manchmal haben wir Schmerzen. Körperlich oder psychisch, denn Körper und Seele sind eng miteinander verbunden. Wir verletzen uns. Wir haben Angst und unser Körper zeigt Stressreaktionen. Wir werden krank. Und mit dem Alter wird es nicht besser! Wie ein Tongefäß, das viel im Haushalt verwendet wird, irgendwann abgenutzt ist, ist auch unser Körper irgendwann abgenutzt. Muskeln, Knochen und Gelenke. Augen und Ohren. Die inneren Organe.

Aber Gott hat sich entschieden, sein kostbares Evangelium uns schwachen Menschen anzuvertrauen.

Seinen Schatz. Seinen Wertgegenstand. Transportiert in unserem Leib.

Es gibt noch eine andere Verwendungsmöglichkeit von Tongefäßen. Man hat sie zur Zeit des Neuen Testaments auch als Lampe benutzt: ein Tonbehältnis, ein Docht und etwas Öl – und schon hatte man ein kleines Licht, das einem in der Abenddämmerung weiterhalf.

Nur wenige Verse zuvor ist vom „Lichtglanz des Evangeliums“ die Rede. Das Evangelium ist wie ein helles Licht, das in dem Gefäß unseres zerbrechlichen Körpers strahlt.

Auch wenn es mir nicht immer leichtfällt und ich es nicht immer schaffe, habe ich den Wunsch, mich Gott bewusst als Gefäß zur Verfügung stellen. Auch wenn ich müde bin. Auch wenn ich Schmerzen habe. Auch wenn ich emotional aufgewühlt bin. Und vielleicht möchtest du das in den kommenden Tagen auch tun.

Eine Freundin erzählt, dass sie an einem Tag starke Schmerzen hatte. Sie war bei einer Nachbarin zum Kaffee eingeladen und hatte den Eindruck, dass sie trotz der Schmerzen gehen sollte. Sie hat das getan. Sie hatte dann mit ihrer Nachbarin ein tiefes Gespräch über das Evangelium und die Nachbarin hat ihr Leben Jesus anvertraut. Danach spürte sie, dass Gott ihr sagte: „Jetzt kannst du nach Hause gehen.“ Die Aufgabe war erledigt.

Ich meine damit nicht, dass man keinen Termin oder keinen Dienst absagen darf, wenn man krank ist. Es geht mehr um eine innere Bereitschaft, eine innere Offenheit Gott gegenüber.

Fordert er mich in diesem Augenblick auf, trotz körperlicher Beeinträchtigung für andere da zu sein?

Oder sagt er: „Ruh dich aus! Ich werde heute jemand anderen verwenden“?

Beides ist möglich. Gott gebraucht dich gerne. Aber du bist ein ersetzbares Gefäß – im positiven Sinne. Wenn du krank bist, kann er auch jemand anderes gebrauchen.

Der erste Gedanke zum Mitnehmen war also: Sei dir bewusst, dass du einen Schatz in dir trägst.

Der zweite Gedanke ist: Stell dich als Gefäß zum Dienst zur Verfügung! Denn du hast etwas zu geben.

Drittens: Das Übermaß der Kraft

Der dritte Begriff, den ich in diesem Vers anschauen möchte, ist „das Übermaß der Kraft“. Das griechische Wort, das hier steht, bedeutet: „über etwas hinaus, ohne Maß, im Überfluss“. Es ist ein starker Kontrast zu dem zerbrechlichen Gefäß.

Und das ist genau der Punkt, auf den Paulus hinauswill: Wir tragen diesen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen, damit deutlich wird, dass das Übermaß der Kraft von Gott kommt und nicht von uns.

In anderen Übersetzungen heißt es: eine „außerordentliche“ Kraft. Oder eine „ungewöhnliche“ Kraft. Es ist etwas, das alle sehen, das anderen auffällt.

Mir fällt eine junge Frau ein, die mit Anfang zwanzig an Leukämie erkrankt ist. Sie hat in der Erkrankung eine solche Freude, Hoffnung und Liebe zu Jesus ausgestrahlt, dass einfach offensichtlich war: Das ist eine außergewöhnliche Kraft, die von Gott kommt und nicht von ihr selbst.

Vielleicht fallen dir noch andere Beispiele ein von Menschen in deinem Umfeld oder von Männern und Frauen, deren Biografie du gelesen hast. So Menschen können uns inspirieren und ein Vorbild für uns sein.

Wir sind zerbrechliche Gefäße. Zumindest jetzt noch. Eines Tages werden wir einen neuen, unvergänglichen Leib bekommen.

Doch noch ist das Leben auf dieser Erde voller Not. Wir erleben Leid, Schmerzen, Krankheit, Erschöpfung, Angst, Niedergeschlagenheit, Schwierigkeiten und Entbehrung.

Und oft ist es so, dass Gottes Licht am hellsten durch diejenigen strahlt, die zerbrochen sind. Die körperlich und seelisch nicht mehr unversehrt sind. Deren Gefäß nicht perfekt ist, sondern Risse hat.

Wenn solche Menschen bereit sind, sich von Gott gebrauchen zu lassen, dann wird seine Herrlichkeit durch ihre Menschlichkeit hindurchscheinen – und andere werden erkennen, dass dies Gottes Kraft ist und nicht ihre eigene.

Ich sehe das an Menschen wie dieser jungen Frau, die an Leukämie erkrankt ist. Und ich wünsche mir das für mein eigenes Leben.

Das ist ein großes Ziel. Aber auch große Ziele erreicht man in vielen kleinen Schritten.

Ein erster Schritt für die kommende Woche wäre: Mach dir keine Sorgen, wenn du dich schwach fühlst. Das ist überhaupt kein Hindernis, eher ein Vorteil, vielleicht sogar eine Voraussetzung für deinen Dienst.

Wichtig ist nur, dass du in deiner Schwachheit in innerer Verbundenheit mit Gott bleibst, denn er ist die Quelle deiner Kraft.

Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen. Auch Jesus hatte ein solches irdenes Gefäß. Er lebt in einem schwachen Körper. Er wurde geschlagen und verwundet. Er brach unter der Last seines Kreuzes zusammen.

Jesus hat seinen Leib für uns gegeben. Das feiern wir im Abendmahl. Wir glauben an keine abstrakte Erlösungstheorie, sondern an einen Gott, der körperlich Mensch geworden ist, der auf dieser Erde gelebt und gelitten hat und für uns gestorben ist, damit wir leben können.

Fragen zum Weiterdenken:

Möchte ich mich als Gefäß Gott zur Verfügung stellen? Egal, wie ich mich gerade fühle?

Gott hat sein Evangelium in mich hineingelegt. Seinen kostbaren Schatz. Bin ich bereit, mich von Gott gebrauchen zu lassen, um diesen Schatz an andere weiterzugeben?

Vertraue ich ihm, dass er durch mich wirken kann, auch wenn ich mich schwach fühle?

Das war der Gebetstag in der Erlöserkirche

Am 15.1. fand ihm Rahmen der Allianzgebetswoche eine 12-Stunden-Gebetskette stand, die in unserer Erlöserkirche mit ihrem Arbeitszweig „Gebetshaus“ startete und endete. Désirée Wiktorski als Leiterin unserer Gebetshaus-Arbeit berichtet davon.
Auf dem Bild sind einige Teilnehmer am Abend um 22.00 Uhr zu sehen.

Hier sind wir, Gott.

„Hier bin ich, klein vor deiner Herrlichkeit. Hier bin ich, kenne meine Sünde gut, doch du machst mich rein durch dein Blut. Ich fand ja die allergrößte Liebe da,wo du dein Leben gabst, das größte Opfer warst. Majestät, Majestät, ich bin, wie deine Gnade mich fand, leer und dennoch leb ich in deiner Hand.“

„Hier bin ich“ mit diesen gesungenen Worten startet der Samstagabend im Gebetshaus Wetzlar. In der folgenden Lobpreiszeit, die von Gedichten und Gebeten durchsetzt ist, geht es immer wieder darum: dass wir, so wie wir sind, hier sind und vor unseren Gott kommen dürfen. In all unserer Unterschiedlichkeit, in all unseren persönlichen Befindlichkeiten und mit all unseren wilden Hoffnungen und bedrängenden Ängsten. Und in all das spricht Gott seine Zusage „Ich bin da“ hinein. Das singen sich die rund 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz unterschiedlichen Wetzlarer Gemeinden am Ende der Lobpreiszeit mit dem berührenden Kirchenklassiker „Gott ist gegenwärtig“ noch einmal ganz neu ins Herz ins Herz. Und zwar a Capela. Es gibt (noch) keine eingespielte Lobpreisband im Gebetshaus, doch das macht nichts. Gott gebraucht das, was vorhanden ist, und fügt wunderbar zusammen. So setzt sich später eine Kantorin aus der evangelischen Landeskirche spontan an den Flügel und stimmt „Lobe den Herrn, meine Seele“ an. Spätestens in diesem Moment spüren die Teilnehmenden: Gott ist hier wirklich gegenwärtig – und schenkt der Seele mehr als genug Grund zum Loben. An diesem Abend besonders für die intensive Gemeinschaft untereinander, aber vor allem auch für die Gemeinschaft mit ihm selbst, Jesus Christus, im Abendmahl. Und diese feiern wir nach einem biblischen Impuls von Pastor Steffen Klug, in dem es um die Erwählung des 12. Jüngers nach Judas Ausscheiden geht. Darum, wie gute Gemeinschaft entsteht – durch unser Zutun, aber vor allem Gottes Wirken.

Nun auch geistlich „ganz eins“ treten wir in der Fürbitte noch einmal vor Gottes Thron, und bringen ihm die Anliegen, die uns ganz persönlich in der Allianz-Gebetswoche wichtig geworden sind. Dazu geht jeder zunächst noch einmal im Stillen mit Gott die unterschiedlichen Themen durch, die Pastor Steffen Klug auf einem Handout gebündelt hat:

Sabbat und die christliche Identität, Sabbat und Gottes Versorgung, Sabbat und die Ruhe, Sabbat und Barmherzigkeit, Sabbat und die Erinnerung, Sabbat und Freude, Sabbat und Großzügigkeit, Sabbat und Hoffnung.

Diese Liste wurde auch schon in den vorangegangen 10 Stunden am Telefon „bebetet“.

Nachdem der 12-Stunden-Gebetstag morgens von 10-12 Uhr mit einem Präsenzgebet im Gebethaus in kleiner Runde (erste Stunde 4, zweite Stunde 5 Leute) begann, wo der Schwerpunkt auf der richtigen Herzensvorbereitung und dem Ausstrecken und Ringen um den Segen Gottes lag, gab es von 12 bis 20 Uhr eine Telefonkette. Rund 15 Beter und Beterinnen waren daran beteiligt und gaben sinnbildlich die Gebetsfackel weiter.

Nun tragen wir noch einmal live zusammen, was uns besonders wichtig geworden ist und bringen es vor Gott.

Mehrfach erwähnt wurde das Anliegen, dass unsere Gemeinden Orte werden, wo Menschen tatsächlich Gottes Herz kennenlernen und ihm begegnen können – und wo Besucher spüren, was die christliche Identität ist: indem sie auf Menschen treffen, mit einer Sabbatruhe im Herzen, die Freude, Barmherzigkeit und Hoffnung in diese Welt tragen. Gerade jetzt.

Ein Ort der Hoffnung soll auch das nun offiziell gegründete Gebetshaus Wetzlar sein, auch für die darin beheimatete Gemeinde der EmK Wetzlar, die Träger der Gebetsinitiative ist. Diese hat zwar nur noch eine recht kleine Mitgliederzahl, dafür aber eine große Hoffnungsperspektive: Es geht weiter. Mit Gebet. Und vor allem mit unser aller himmlischem Vater und seinem Reich, wie wir am Ende des Abends auch noch einmal singen („Bist du zu uns wie ein Vater“) und beten. Und an diesem Abend haben wir gespürt, dass dieses Reich schon angebrochen ist …www.gebetshauswetzlar.de