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Bibellese: Dafür ist Jesus doch gestorben

„Ein für alle Mal“

Hbr. 9: 27 Und so, wie jeder Mensch nur einmal sterben muss und dann vor das Gericht Gottes gestellt wird, 28 so wurde auch der Messias nur einmal geopfert, um die Sünden vieler Menschen wegzunehmen. Wenn er zum zweiten Mal erscheinen wird, kommt er nicht mehr wegen der Sünde, sondern wird die endgültige Rettung für die bringen, die auf ihn warten.

Ein für alle Mal, das Opfer des Christus für uns gilt. Für alle Verfehlungen, für alles Versagen. Warum? Weil die eine Tat des Sündlosen zur Vergebung und Befreiung, für alle Taten des Sünders zählt. Ist das merkwürdig? Ja, des Merkens würdig. Es ist gut, es ist befreiend, es ist göttlich. Darum will ich nicht auf meine Fehler starren und erstarren, sondern auf Christus sehen und aus seinen Zusagen leben. Und ja, er kommt für mich nicht zum

Gericht, sondern zum Heil, zur endgültigen Rettung. Das zählt: Ein für alle Mal!

Jens Bärenfeld

Die Geschichte vom Wiesenknopf und seinem Falter

Die Blume des Jahres 2021 ist der Große Wiesenknopf. Für uns Christen ist er, besonders in der Passions- und Osterzeit, ein Beispiel der Hingabe: Wie unser Gott uns Menschen hilft und unsere Seele nährt. Deshalb lohnt sich die ganze Geschichte von dieser Pflanze, die wir auf Naturwiesen antreffen.

Es gibt einen Schmetterling mit dem aparten Namen „Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling“. Er legt seine Eier genau auf unserem Wiesenknopf ab. Nur hier findet die schlüpfende Raupe das passende Futter – der Blütenkopf versorgt sie mütterlich. Wenn sie genug an Kraft gewonnen hat, seilt sich das rötliche Räupchen ab auf den Boden. Der Wiesenknopf ist die Pflanze, die dieser Raupe weiterhelfen kann. Ohne den Knopf gibt es den Falter auf unseren Wiesen nicht!

Nun geht die Geschichte unserer Raupe weiter: Sie seilt sich aus großer Höhe vom Wiesenknopf ab und fällt auf den Wiesenboden. Dort wartet sie auf die „Roten Knotenameisen“. Wenn diese die Raupe entdeckt haben, schnuppern sie und nehmen denselben Geruch wahr wie den von kleinen Ameisenkindern. Deshalb tragen sie das duftende Kind in ihren Bau und legen sie in die Larvenkammer. Und genau hier, Nahrung ist dort reichlich vorhanden, wächst die Raupe bis zum nächsten Frühjahr zu einem erwachsenen Schmetterling heran. Und der wird dann wieder einen roten Wiesenknopf suchen – wenn es eine Wiese mit ausgewachsenen Wiesenblumen geben darf.

Hier kann man diese und viele weitere Geschichten von der Blumenwiese in dem Buch von Jan Haft lesen. Das Bild vom WIesenknopf stammt freundlicherweise vom Hof Berggarten.

Wir verteilen in unserem Wohngebiet „Wintersburg“ über 600 kleine Tütchen mit einigen Samen der Pflanze. Dabei ist auch eine kleine Besinnung, die wir Ihnen hier nicht vorenthalten wollen:

Auch wir Menschen brauchen für unsere Seele eine solche Stelle, wo sie genährt wird, wo sie umsorgt wird und das Nötige bekommt, um für das Leben stark zu sein. So, wie die Raupe den Wiesenknopf. Dazu hat Gott uns nicht den Stängel einer Pflanze aufgerichtet, sondern das Kreuz von Karfreitag. Gott hat sich auf unsere Menschen-Wiese begeben und hat hier gezeigt, dass er mitten unter uns lebt, uns versteht – und sich sogar aufopfert für uns. Das „Opferlamm“ ist deshalb ein christliches Symbol zu Ostern geworden. Dass er dann am Ostersonntag als Christus auferstanden ist und heute noch diese Welt regiert, läßt uns hoffen: Sogar der Tod ist überwunden, das Leben geht weiter – und wir können uns auch heute jederzeit an Ihn wenden.
So ist er bereit, unsere Seele zu nähren. Sind Sie bereit, ihn in einem Gebet „anzufliegen“, so wie der blaue Falter zielgerichtet „seinen“ Blütenkorb findet?

Gemeinschaftsbund der EmK gegründet!

Im März 2019 hat der Kirchenvorstand der EmK in Deutschland beschlossen, einen Weg zu suchen, um die VLO (Verfassung, Lehre und Ordnung) zu öffnen. Ziel ist es, dass auch nicht heterosexuell eingestellte Menschen ordiniert und zu einer Ehe getraut werden können.

Das hat bei vielen Mitgliedern und Freunden der Kirche einen Gewissensschmerz verursacht, weil sie sich nun von ihrem Verständnis der Bibel her von ihrer Kirche nicht mehr vertreten fühlten. Etliche sind ausgetreten; viele haben das Thema zur Seite gelegt – und einige haben sich dafür eingesetzt, dass auch die bewährten Ordnungen in der Kirche weiter gelten können.

Von Bischof Harald Rückert wurde daraufhin ein „Runder Tisch“ eingerichtet, der sich sehr intensiv mit diesen Fragen befasst hat und Menschen ganz verschiedener Glaubensfarben vereinte (HIER sind interessante Details dazu zu lesen). Ergebnis: Die Ordnung der Kirche wird, wie beschrieben geöffnet. Und: Es wird ein „Gemeinschaftsbund“ gegründet, der ein gesichertes „Gefäß“ für Menschen darstellt, die trotz ihrer bewahrenden Ansichten in den Gemeinden und der Kirche bleiben möchten.

Dieser Gemeinschaftsbund konnte nun, trotz Pandemie und Internetproblemen, am 12.2.2020 gegründet werden. Elf Christinnen und Christen, die sich beim „Runden Tisch“ und darüber hinaus für die Existenz dieses Bundes eingesetzt haben, wurden dann am 13.2. zum Vorstand gewählt, der seine Arbeit zunächst bis 2022 tun soll. Geleitet wird dieser Vorstand durch Superintendent Stefan Kraft (Sprecher); Pastor Steffen Klug (Vernetzung und Orga); Pastor Andreas Kraft (Geistliches Leben).

Es war ein bewegendes Gründungswochenende. Der Gebetsabend Am Freitag machte uns allen deutlich, wie sehr wir in aller Schwachheit auf einen starken Gott bauen können. Die Gründungsversammlung tags darauf begann mit einem Wort von Stefan Kraft, indem er diesen Tag als „traurigen Tag“ bezeichnete – dass es überhaupt nötig ist, so einen Bund zu gründen. Aber es gibt auch den Grund zur Freude und Hoffnung, dass wir das gemeinsame Experiment wagen, trotz fundamentaler Unterschiede in unserer Bibelbetrachtung als Gemeinden und Kirche zusammen bleiben können. Dieses Modell, dass sowohl Gemeinden als auch Einzelpersonen Mitglied eines solchen Bundes neben ihrer Kirchenmitgliedschaft werden können, hat Bischof Harald Rückert in seinem Grußwort auch als internationales Zeichen und vielleicht Modell für andere Länder gewürdigt. Wenn es allen Beteiligten gelingt, „Brückenbauer“ zu sein (Stefan Kraft zu einer der Aufgaben des Gemeinschaftsbundes), dann kann Gottes Segen durch errungene Einheit trotz ehrlich gelebter Unterschiede im Glauben fließen.

Links Sprecher Stefan Kraft; am Pult Vorstand Alexandra Brenner … und auf dem Tisch die besagten Nüsse

Für viele von unseren Gemeindebezirk Braunfels (der sich schon in einer Bezirkskonferenz zum Beitritt zu diesem Bund mehrheitlich entschieden hat), war es ein bewegendes Wochenende: Wir durften Gastgeber sein! Die Gemeinde Braunfels hätte gerne die Gründung mit den Anwesenden gefeiert, aber wegen Corona gab es dann „Nüsse to go“ statt festlichem Buffett für die präsenten Mitglieder (die 30 Zoomer und inzwischen 466 Livestreamer konnten leider noch keine Verpflegung durch WLAN bekommen). Und an Nüssen wird es noch reichlich welche zu knacken geben! Nun aber haben wir erst einmal dankbar zurück geschaut auf die Hülsen, die bereits aufgeschlossen wurden; dankbar auch dafür, dass das Haus Höhenblick mit einem hohen Maß an Umsicht desinfiziert, verabstandet und hygienelike die Versorgung auf sich genommen hat. Das Haus wurde nach vielen Wochen und vsl. vor vielen Wochen des Leerstands für die Gründung „hochgefahren“ und der Leiter, Pastor Jens Bärenfeld, hat das in einer Aura von Freude und Zuversicht getan, die alle angesteckt hat – und die auch für die weitere Gestaltung des Gemeinschaftsbundes gebraucht wird.

Nun sind Gemeinden eingeladen, zu beraten, ob sie insgesamt dem Bund beitreten wollen – und alle Glieder und Freunde unserer Gemeinden gefragt, ob sie hier mit ihrer persönlichen Mitgliedschaft den Bund stärken wollen.

Viele weitere Informationen und Reaktionen finden sich auf www.gemeinschaftsbund.de

Pastor Steffen Klug am 16.2.2021

Save the date – besondere Einladungen für Sie 2021!

15.3.2021 um 19.30 Uhr: Bezirkskonferenz

2.4.2021 um 16.00 Uhr: Karfreitags-Bezirksgottesdienst in der FEG Wetzlar

4.4.2021 um 6.45 Uhr: Sonnenaufgangsandacht am Flugplatz Braunfels und Wanderung

21.4.2021 um 17.00 Uhr: Waldwanderung mit Förster Klemm: Pflanzen unter den Bäumen

23. und 24.4.2021: Zeltaufbau des Großzeltes auf unserer Wiese

30.5.2021: Einsegungsgottesdienst von Jan, Jonathan und Matthis im Zelt

20.6.2021: Gemeindetag für den ganzen Bezirk in Braunfels: So bunt sind unsere Gemeinden!

Bauwerke der OK-Teamer zu Hause

Jede(r) hat ein Paket zum Bauen mit Brettchen, Nagelbohrer und einigen Utensilien nach Hause bekommen. Hier sind einige Bilder von dem, was daraus geworden ist. Oben auf dem Titelbild die Meisterwerke von Frida, Joscha, Leon und Christina.

Lenas Piratenausguck!

HIER lohnt sich ein Doppelklick zum Video vom beweglichen Bauwerk von Helena mit dem Indianermädchen!

Fionas Flaschenzug!
Annalenas Baumhaus

Wie geht es dem Haus Höhenblick?

Viele fragen, wie es einem Tagungshaus ohne Gäste geht. Seit Wochen stehen die Zimmer leer und das Haus wird in der Grundpflege beständig weiter erhalten. Dunkle Wolken über der Freizeitstätte (auf dem Bild der Erweiterungsbau Heinz-Stoßberg-Haus), in der Menschen schon viel Freude und neue Kraft tanken konnten?

HIER ist der aktuelle Rundbrief, der Antworten auf diese Fragen gibt. Nach dem Lesen spüren Sie vielleicht auch etwas von dem Motto der 50-Jahres-Feier des Hauses 2014: „Gott ist treu“

12-Stunden-Gebetstag für WZ – die Leitung stand!

Eine heiße Leitung nach oben!
 
 Eine heiße Leitung nach oben – die gab es am zweiten 12-Stunden-Gebetstag in der Erlöserkirche im Rahmen der Allianz-Gebetswoche wirklich. So war am Samstag, den 16.2.21, von zehn Uhr morgens bis 10 Uhr abends die Leitung permanent offen – für die Mitbeter aus den unterschiedlichen Gemeinden Wetzlars und für Gott. Und dieser bewies den Teilnehmern einmal mehr, dass seine Gegenwart und sein wunderbares Wirken sich nicht durch die ein oder andere technische Herausforderung beeinträchtigen lässt. So war trotz oder gerade wegen der räumlichen Distanz und der Reduzierung auf die Stimmen der anderen Gottes Stimme im Fokus.


Und diese Stimme rief die Beter immer wieder ins leidenschaftliche Gebet für die Stadt, für das Land und vor allem auch für die Einheit innerhalb der Christenheit, die gerade jetzt verstärkt in unterschiedliche Lager zu zersplittern droht.


Wie so eine Einheit im Geist und Verbundenheit in geschwisterliche Liebe aussehen kann, davon durften die Beter an diesem Tag einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Aufgrund der Coronaregeln waren immer nur zwei bis maximal drei Beter im Kirchsaal präsent und in manchen Schichten noch zwei weitere im neu eingerichteten Gebetsraum, der PRAYSTATION. Sie übernahmen jeweils zur vollen Stunde die Leitung der nächsten Gebetseinheit mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Einen Schwerpunkt setzte Gott an diesem Tag jedoch immer: nämlich auf die Kraft und die Schönheit des gemeinsamen Gebets. Möge das Thema Gebet also auch nach der Allianz-Gebetswoche ein Schwerpunkt in unseren Gemeinden bleiben! Desiree Wiktorski

Gebetswoche mit Gebetstag in der EmK

Die Allianzgebetswoche Wetzlar vom 10.-17.1. wird in diesem Jahr zum größten Teil über Lifestream ablaufen – Besuche einzelner Veranstaltungen sind aber dennoch möglich. HIER sind alle relevanten Details zu finden. Auf unserem Gemeindekalender sind die Veranstaltungen auch eingetragen.

Am Samstag, dem 16.1., gibt es wieder eine Zwölf-Stunden-Gebetskette in der Erlöserkirche der EmK – HIER ist die herzliche Einladung mit den Detailinfos, sich im Gebet vor Ort oder am Telefon bzw. Zoom zu beteiligen.

Das „Sternstunden“-Lied für Weihnachten 2020

Eigentlich … hatten wir als Gemeinde die Stadthalle „Haus des Gastes“ gemietet, um dort wenigstens mit 137 als ganze Gemeinde mit ihren Gästen zusammen Christvesper zu feiern. Aber die Pandemielage hat uns veranlasst, lieber kleinere Veranstaltungen anzubieten.

Da die Berufsmusiker Jochen und Karin Rieger, die im Haus des Gastes die „Sternstunden“ musikalisch gefüllt hätten, nun nicht kommen können, haben sie uns dankenswerterweise aus ihrem Wintergarten-Studio das Titellied für unsere Weihnacht 2020 geschickt!

Hier können Sie es anschauen – hören – und sicher bald mitsingen!

Weitere ergreifende Lieder gibt es auf der gleichnamigen MP3-CD HIER herunterzuladen! Diese CD wurde von Jochen Rieger konzipiert und produziert.