7.4.: Hingabe vom meinem ICH in Coronazeiten

Unsere heutige Gemeinde-Bibellese aus Röm 12 zum Thema „Leidenschaft und Hingabe“ nach der NeÜ:

Weil Gott uns solches Erbarmen geschenkt hat, liebe Geschwister, ermahne ich euch nun auch, dass ihr euch mit Leib und Leben Gott als lebendiges und heiliges Opfer zur Verfügung stellt. An solchen Opfern hat er Freude, und das ist der wahre Gottesdienst.
2 Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch dadurch umgestalten, sodass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt!

Die Maßstäbe dieser Welt in der Bewertung der Coronakrise? 
Vielleicht heißen sie so:

Warum werde ICH wegen Risikopatienten gerade in meiner Freiheit behindert?
Wird MIR nach der Krise weniger Wohlstand beschieden sein?
Würde ICH vieles besser machen als die Regierung?
Soll ICH mich nach den bestehenden Regeln richten?
Warum muss denn ICH als Christ auf Versammlungen verzichten?
Mein Gesprächsthema mit den anderen Menschen ist wie üblich Corona – und nicht der Glauben, der mir ja eigentlich grade Hoffnung und Stärke gibt.
Es verschafft MIR Genugtuung, über die Situation und das Krisenmanagement zu klagen, statt Dank zu verbreiten für alles Gute, was dennoch da ist.
Sollte ICH mich für eine größere Krise in Krankenhäusern zur Verfügung stellen?
Warum sollte ICH statt ausländischer Erntehelfer den Bauern zur Seite stehen?

Sicher fallen uns noch viele andere Sätze ein, wo wir neigen, einfach im Strom der Welt mitzuschwimmen. Und die meisten lassen sich bestimmt übertragen auf das „normale“ Leben …

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Liturgie für das Abendmahl in der Karwoche

Da wir uns leider nicht zum Abendmahlsgottesdienst treffen können, gibt es in dieser besonderen Situation die Möglichkeit, das Abendmahl zu Hause zu feiern. Dazu gibt es HIER den liturgischen Ablauf.

Sie können sich am 8., 9. und 10 April von 9.00 bis 19.00 UHr gerne von unseren gemeinsamen Abendmahlselementen am Hintereingang vom Haus Höhenblick ein Set holen: Ein Fläschchen Traubensaft und das Brot in Form von Oblaten. So trinken alle von „einem Wein“.

Diese Abendmahlsliturgie findet auch im Karfreitags-Gottesdienst Anwendung, der am Karfreitag ab 10.00 Uhr HIER angeschaut und mitgefeiert werden kann.

Wer kein Internet schauen kann oder möchte, der ist eingeladen, dass wir diese Liturgie am Karfreitag um 10.45 Uhr am Telefon gemeinsam feiern. Wählen Sie dazu die 030 232531170. Dann werden Sie gebeten, eine PIN einzugeben: 276713#. Schon sind Sie mit dabei.

Bild: Miniatur-Abendmahlselemente von unserem Erzähltisch in der Kapelle (K.Wecke)

Ganze Hingabe von meinen ganz kleinen Gaben

Unsere heutige Gemeinde-Bibellese aus 1.Kor12 zum Thema „Leidenschaft und Hingabe“ nach der NeÜ:

Denn der menschliche Körper ist eine Einheit und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile des Körpers bilden zusammen den einen Organismus. So ist es auch bei Christus.
13 Denn wir alle sind durch den einen Geist in einen Leib eingefügt und mit dem einen Geist getränkt worden: Juden und Nichtjuden, Sklaven und freie Bürger.
14 Ein menschlicher Körper besteht ja auch nicht nur aus einem Teil, sondern aus vielen.
15 Wenn nun der Fuß behaupten würde: „Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib“, hört er damit auf, Teil des Körpers zu sein?
16 Und wenn das Ohr erklären würde: „Weil ich kein Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib“, gehört es deshalb nicht dazu?
17 Wenn der ganze Körper aus einem Auge bestünde, wo wäre dann sein Gehör? Und wenn alles Gehör wäre, womit könnte er riechen?
18 Nun hat aber Gott jedes Teil so in den Leib eingefügt, wie es seinem Plan entsprach.
19 Wären alle zusammen nur ein einziges Glied, wo wäre dann der Leib?
20 Aber nun gibt es viele Glieder und alle gehören zu dem einen Körper.
21 Das Auge kann doch nicht zur Hand sagen: „Ich brauche dich nicht“, und der Kopf doch nicht zu den Füßen: „Ich verzichte auf euch“.
22 Im Gegenteil, gerade die scheinbar schwächeren Glieder des Körpers sind unentbehrlich.

„Hingabe“ ist ein großes Wort. Viele möchten gerne als „hingegebener Christ“ wahrgenommen werden. Du auch? Wenn ja,. dann kann der heutige Text eine Motivation sein, im Kleinen damit zu beginnen. Vielleicht helfen folgende Fragen:
* Was kann ich gut, was gelingt mir?
* Welches Teil an diesem Leib könnte ich sein? Vielleicht eine Zunge, die reden kann; ein Finger , der Tastatur schreiben kann; der Fuß, der zum Briefkasten anderer Leute gehen kann; das Ohr, das Probleme anderer aufnehmen kann; der Arm, der praktisch auf Gemeindegrundstücken mit helfen kann; das Bein, das für unsere Schatzsuche Zettel für Kinder aufhängt? Wenn ich bereit bin, als kleines Organ alles zu geben – dann ist das Hingabe.
* Welche Gabe wird jetzt gerade gebraucht? – Die Fragen haben schon angedeutet: Es kommt nicht darauf an, „im großen und ganzen“ zu dienen, sondern jetzt und heute. Auch der heutige Tag und der neue Monat sind Teil dieses Reiches Gottes!

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Die Galerie der Schafe!

27.3. Braunfels

Von Hanna und Nils
Von Hanna und Nils

27.3. Altenkirchen

Von Tim

Von Altenkirchen

Von Tabea

Von Schöffengrund

von Celine und Jana

28.3.

Die beiden sind von Christina und Linda.
Von Fiona und Nils
Von Fiona und Nils
Von Fiona und Nils
von Matti, Joschi, Liese
von Matti, Joschi, Liese
von Matti, Joschi, Liese

29.3.2020

Leonie und Matthis, Aristos und Anja
Leonie und Matthis, Aristos und Anja
Leonie und Matthis, Aristos und Anja
Ciara-Marie und Gian-Luca

30.3.2020

Johann und Moritz
Johann und Moritz
„Licht und Schatten“ – fotografiert von Oskar
Aaron, Samuel und das Schaf auf dem Kletterbaum
Schäfchen von Malin
Schäfchen von Malin
Schäfchen von Malin
Schäfchen von Malin

3.4.2020

Joscha und Julius aus Oberndorf
Joscha und Julius aus Oberndorf

Über unser Dampfwölkchen- Leben

Beatrix Neblung vom Freundeskreis der Höhenblick-Gemeinde, im fernen Japan arbeitend, schrieb ihre Sicht auf die derzeitige globale Krise in einem Freundesbrief am 26.3.2020:

Ihr Lieben,
was Jakobus vor 2000 Jahren schrieb (Jak. 4, 13-15), erscheint heute aktueller denn je:
» Nun zu euch, die ihr sagt: „Heute oder spätestens morgen werden wir in die und die Stadt reisen! Wir werden ein Jahr lang dort bleiben, werden Geschäfte machen und werden viel Geld verdienen! “ Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen sein wird! Was ist schon euer Leben? Ein Dampfwölkchen seid ihr, das für eine kleine Weile zu sehen ist und dann wieder verschwindet. Statt solche selbstsicheren Behauptungen aufzustellen, solltet ihr lieber sagen: „Wenn der Herr es will, werden wir dann noch am Leben sein und dieses oder jenes tun.„«

Was wir bisher theoretisch gewusst, aber häufig ausgeblendet haben, spüren wir nun am eigenen Leib: Wir wissen nicht, was morgen sein wird. Alle vermeintliche Planungssicherheit ist weg. Viele Menschen schlagen sich mit noch schwierigeren Fragen herum. Wird mein Geschäft, meine Firma weiter existieren? Wer sät neues Gemüse, bringt die Ernte ein? Wird sich jemand aus der Familie anstecken? Werde ich eine Ansteckung überleben? Wenn nicht, was kommt danach?

Ob unser Dampfwölkchen-Leben 10, 50 oder 100 Jahre dauert – irgendwann wird es auf dieser Erde zu Ende gehen. Aber das muss nicht das letzte Wort sein. Jesus bietet uns Leben von himmlischer Qualität, Freude und Vitalität an, das bei Ihm und mit Ihm weitergeht:
 „Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle.“ (Johannes 10,10)
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er ewig leben.“ (Johanes 6, 51)

Sein Angebot gilt für alle. Wir brauchen es nur anzunehmen. Ich habe das getan, als ich 11 Jahre alt war. Seitdem weiß ich, dass ich mit Jesus verbunden bin. Ich stehe sozusagen schon mit einem Bein in Gottes unsichtbarer Welt. Der Rest wird zu gegebener Zeit folgen J. Aber der Himmel ist nur eine Zwischenstation: Eines Tages wird die unsichtbare Welt sichtbar werden. Jesus hat gesagt, Er wird wiederkommen und alles neu machen. Gott und die mit Ihm versöhnten Menschen werden gemeinsam in einer neuen Welt glücklich zusammenleben. Diese Zuversicht und Geborgenheit wünsche ich auch euch sehr. Nehmt Sein Angebot an, wenn Ihr es noch nicht getan habt.

Eure Bea

Schatzsucher – zweimal die Woche neu!

Nun können Kinder eine kleine Geschichte schauen – und dann draußen Aufgaben lösen!
Jeweils am Dienstag und Freitag in der Woche erscheint eine neue Geschichte von den Erlebnissen von David. Schauen Sie mit Ihren Kindern in die Geschichte – und dann gibt es Aufgaben, die in der Natur gelöst werden können!

Hier geht es zur ersten Geschichte von David … und Schnucki (27.3.)
Hier geht es zur zweiten Geschichte von David … und Samuel (30.3.).
Hier geht es zur dritten Geschichte von David … und Goliath (3.4.).
Hier geht es zur vierten Geschichte von David … auf der Flucht (7.4.)

Hier sind viele Schnucki-Bilder zu sehen (Teil 1)
Hier weitere Bilder von den Schatzsucher-Wegen (Teil 2)!

Natur ist nicht abgesagt: Entdeckungen für Aktive (und ihre Kinder)

In unserer Umgebung gibt es gerade in dieser Jahreszeit einiges zu entdecken, an dem man sich freuen kann. Höhenblick Aktiv lädt ein, solche Besonderheiten, die der Seele gut tun, zu entdecken und mit anderen zu teilen. Dazu kann über unsere Mailadresse oder die Kommentarfunktion ein Bild und eine Wegbeschreibung, wo der „Schatz“ zu finden ist, eingeliefert werden.
Und dann kann es für Radlerinnen, Wanderer und Familien heißen: Auch ohne Gruppe raus an die frische Luft und in das Sonnenlicht, die beide das Immunsystem stärken – genau wie die Freude an der Schöpfung.

Hier geht es zu den einzelnen Entdeckungen für Aktive (beim Klicken auf die jeweilige Zeile öffnet sich ein weiteres Fenster):

  1. Violetter Waldteppich
  2. Intensivgrün – und doch ohne Blätter!
  3. Die Kängurubuche
  4. Das Osternest, das Herz und die Eule
  5. In das große Loch in der Erde und auf das kleine Loch am Baum gucken!
  6. Tipp vom Förster: Die Heimat der Molche und Kröten
  7. Bahngleise, interessante Baum-Typen und viel Wasser (Hinweis: Diese Wanderung kann man sehr gut mit der Schatzsucher-Geschichte Nr.3 verbinden!)
  8. Zwei Naturdenkmale und Waldmeister auf einen Streich (Hinweis: Diese Wanderung läßt sich sehr gut mit der Schatzsucher-Geschichte Nr.4 verbinden!)

Und das sagt unser Förster Roland Klemm am sonnigen Vormittag des 27.3.20 irgendwo im Wald zwischen Bonbaden und Braunfels dazu:

Hier kommt das kurze Video . frisch aus dem Wald

Übersicht der ungefähren Lage der Ziele. Details gibt es in der Beschreibung.

HörBar: Predigten von der EmK Braunfels und Wetzlar

Pastor i.R. Hans Jakob Reimers hat eine interessante Predigt für den 29.3.2020 vorbereitet. Da er aus nachvollziehbaren Gründen nicht in unsere „Studio-Kapelle“ nach Braunfels kommen kann, wird hier seine Predigt in zwei Teilen angeboten. Sein Thema ist: „Nicht am Vordergründigen hängen bleiben – oder: DieGnaden-Mittel sind sichtbar, ihr Geber unsichtbar”

Da einige die erste online-Predigt in der Coronazeit von Florian Fabritz am 15,3, nicht als MP4 öffnen konnten, erscheint sie nun hier auch noch einmal als MP3-Datei.




Pastor i.R. Eberhard Wagner hat uns hier die Predigt zur Verfügung gestellt, die er am Ostersonntag in Wetzlar gehalten hätte.

Eberhard und GIsela Wagner

„Seid stets bereit, Auskunft von eurer Hoffnung zu geben“ – Biblischer 5-Minuten- Impuls von Pastor Andreas Wagner: Hier als Ton und hier als Text.

Weitere aktuelle Predigten aus Braunfels finden sich wie gewohnt hier.

Die Predigt und die Lobpreiszeit vom 22.3. sind hier auch als Video zu sehen.

Zur Gottesdienstübertragung am 22.3.

Technisches: Bitte gehen morgen kurz vor dem Gottesdienst auf unsere Website www.emk-braunfels.de und drücken Sie die Taste F5 am PC, damit der aktuelle Link zu unserem Gottesdienst vorliegt. Leider ändert Youtube die Links jeden Tag.

Nach dem Gottesdienst gibt es die Möglichkeit, von 11.15 bis 11.45 unter der Nummer
030 232531170  PIN: 276713#
über den Gottesdienst zu sprechen oder sich anderweitig auszutauschen.

Der Gottesdienst wird auf unserer Website danach auch nach-zuschauen sein und auch als Audioversicn zur Verfügung stehen. Wer kann, darf gerne eine Audio-CD brennen für diejenigen Verwandten und Bekannten, die kein Internet haben

Als Predigttext dient Phil 4, 4-7. Es lohnt sich aber, auch die ganzen Kapitel 3 und 4 einmal vor-zulesen.
Die Predigt orientiert sich an den drei Stichworten: (1) Sorgen – (2) Freundlichkeit – (3) HERR