Bibellese: „Dafür ist Jesus ja gestorben!“

Psalm 40, 13-14

Von allen Seiten überfällt mich das Unglück; ich kann nicht zählen, wie oft es zuschlägt. Meine Verfehlungen haben mich eingeholt; ich kann nichts anderes mehr sehen, ich habe mehr davon als Haare auf dem Kopf. Darum habe ich allen Mut verloren.
Sei gnädig, Herr, rette mich, komm, hilf mir bald!


Das ist ja zum Haare raufen!
Es klappt nichts mehr! Dauernd geht etwas schief. Mir wächst alles über den Kopf.
Kennt ihr solche Tage? Vielleicht ist Dein Unglück noch größer, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Streit?
„Ich kann nichts anderes mehr sehen,“ sagt David, „Ich kann es nicht mehr überblicken!“
Wenn ich es nur lese, spüre ich schon den inneren Druck einer solche Zeit, man könnte schreien, sich die Haare raufen, verzweifeln oder weinen.
Wieso holt David hier auch noch das Wort „Sünden“ mit in diesen Vers? Es könnte sein, dass eigenes Verschulden ihn in diese Lage gebracht hat.
Es besteht aber auch die Gefahr, dass wir uns versündigen, wenn wir so unter Druck stehen, wenn uns alles zu viel wird, wir hektisch und angespannt sind. Dann kommt schnell ein falsche Tonfall, selbstzentriertes Denken, Ungeduld.
David übt sich darin ein, nicht in diesem Strudel zu bleiben, sondern schnell zum Herrn zu rufen. Unser Herr will ja die Last der Schuld von unserer Seele nehmen. Er will unser Helfer sein, damit wir wieder zur Ruhe zu finden. Er verliert nicht den Überblick.
„Das Wichtigste im Leben ist nicht das, was du tust, sondern wer du wirst. Denn genau das wirst du in Gottes Ewigkeit mitnehmen.“ (Dallas Willard)

Jutta Göttsche

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