Bibellese „Dafür ist Jesus doch gestorben“

HIER geht es zur Einführung in unsere Bibellese – und das ist der heutige Text zum Mitnehmen in den Tag, zum Lesen einiger Verse drumherum – als persönliche Botschaft Gottes für heute. Ganz unten können Sie auch Ihre Gedanken zum Bibeltext oder den Statements eintragen:

2.Kor.5:10: Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird, und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper getan hat, ob es nun gut war oder böse. (NGÜ)

Auch Christen müssen vor den Richterstuhl von Christus? Diese Zeilen rütteln auf. Oft betonen wir ja das andere: Jesus hat für uns das Tor in den Himmel weit aufgemacht. Er hat alles weggeräumt, was für uns diesen Weg versperrt hat. Wie zum Beispiel die Blockaden durch unseren gottlosen Lebensstil, unsere Schuld. Ja, die Fahrkarte in den Himmel ist ein Geschenk. Paulus aber schreibt hier: Es gibt Lohn für das, was wir in dieser Welt tun und wirken. Einen guten Lohn für das Gute und einen schlechten Lohn für das Schlechte. Das ist nicht ganz leicht zu verstehen. Hier geht es nicht darum, okay zu werden vor Gott. Das geschieht durch unseren Glauben, wenn wir uns und unser Leben ihm anvertrauen. Aber hier geht es um das, was danach geschieht. Wie gehe ich mit den Gaben und Begabungen um, die Gott in mein Leben hineingelegt hat?
Dafür bleiben wir verantwortlich. Jesus hat mich am Kreuz von meiner Vergangenheit freigekauft. Er hat mich erlöst und in Verbindung gebracht mit dem Vater im Himmel. Aber das ist kein Freibrief für ein Weiterleben in dieser Welt, das Gottes Richtlinien missachtet. Ich bleibe verantwortlich dafür, wie ich lebe. Jeden Tag. Jede Stunde. Jeden Atemzug.

Lasst uns mit Gottes Hilfe das ausleben, was er in uns angelegt hat. Und dann einmal mit Zuversicht auf diese Begegnung mit dem Erlöser und Richter Jesus zugehen. Wir dürfen wissen: Jesus wird uns nicht mehr verurteilen. Aber auch: Er wird unser Leben für ihn beurteilen. Erfüllt von Gottes Geist erbitten wir, dass Jesus uns auf guten Wegen leitet – und auf unser Leben den Stempel seines Segens drückt.

Ingrid Heinzelmaier

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