Praktiker Petrus

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 2  nach der NeÜ:

1 Legt also alle Bosheit von euch ab, alle Falschheit und Heuchelei, allen Neid und alle Verleumdungen!
2 Verlangt stattdessen wie Neugeborene nach der reinen Muttermilch – dem Wort Gottes. Ihr braucht sie, um in die ewige Rettung hineinzuwachsen.
3 Geschmeckt habt ihr ja schon, wie gütig der Herr ist.

4 Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein! Die Menschen haben ihn zwar für unbrauchbar erklärt, vor Gott aber ist er eine ausgesuchte Kostbarkeit.
5 Und lasst euch selbst als lebendige Steine aufbauen zu einem geistlichen Haus, einer heiligen Priesterschaft, die geistliche Opfer bringt. Durch Jesus Christus nimmt Gott solche Opfer gern an.
6 Darum steht auch in der Schrift: „Seht her, ich lege in Zion einen ausgesucht kostbaren Eckstein als Grund. Wer ihm vertraut und auf ihn baut, wird nie beschämt.“

7 Für euch, die ihr glaubt, ist dieser Stein eine Kostbarkeit. Für die Ungläubigen aber gilt: „Gerade der Stein, der von den Fachleuten verworfen wurde, ist zum Eckstein geworden.
8 Er ist ein Stein, an dem die Menschen sich stoßen, ein Felsblock, an dem sie zu Fall kommen.“ Weil sie dem Wort Gottes nicht gehorchen, stoßen sie sich an ihm. Doch dazu sind sie auch bestimmt.

9 Aber ihr seid ein ausgewähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk,das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr verkündigt, wie unübertrefflich er ist.
10 Früher wart ihr nicht sein Volk, aber jetzt seid ihr Gottes Volk, früher gab es für euch kein Erbarmen, aber jetzt habt ihr sein Erbarmen gefunden.

Der heutige Text erinnert mich an den ersten Gang in einen Baumarkt in meinem Leben kurz nach der Wende: Uns gingen die Augen über, welche Fülle an Baumaterialien und praktischen Dingen dort zu finden sind. So ist es auch bei unserem Text: Jeder dieser Sätze ist ein Reichtum an praktischer Konsequenz des Christseins. So fällt es mir schwer, einen herauszugreifen. Am besten, wir legen alle in den Einkaufswagen unserer Seele – und das geht am besten, indem wir aus diesem Text ein Gebet machen! So können wir die Sätze mit Jesus zusammen für uns verarbeiten.
Das könnte Dein Beginn und Ende dieses Gebetes sein:
1 Herr, ich möchte heute alle Bosheit ablegen, die ich selber nicht merke, wo ich einen blinden Fleck habe: Anflüge von Falschheit ….
10 Früher gehörte ich nicht zu Deinem Volk, aber seit meiner Entscheidung für Dich bin ich Teil Deines Volkes, früher gab es für mich kein Erbarmen, aber ich durfte Dein Erbarmen in meinem Leben finden (Halleluja!)


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Ein Gedanke zu „Praktiker Petrus

  1. lieber Steffen
    Zu Deiner heutigen Kurzpredigt möchte ich -wie bei fast allen vorausgegangenen-Dir meine totale Zustimmung teilen;das tu ich überhaupt,wenn ich Dir kein“feedback“sende !Nur die eine mail vor Kurzem,mit dem Aufruf für die schön aufgemachte Idee:für den muslimischen Ramadan zu beten,war ehrlich gesagt ein harter Brocken für mich.Wollte Dir zwar gleich meine Einwände und Zweifel schreiben,hab`s dann aber erst ein paar Nächte überschlafen,kam zu der Empfehlung der Bergpedigt:Betet für eure Feinde-was ich oft sowieso tu mit der Bitte,dass sie vom Heiligen Geist erleuchtet werden.Aber was diese Moslem`s weiterhin alles praktizieren und anrichten,hat doch garnichts mit unserem zu tun.Es kommt mir so vor,als wir Gläubigen auch dazu angehalten würden für Atheisten,Esoteriker,Satanisten etc.zu beten,um derer Heilung ist dies sicher nicht verkehrt ?!aber es macht mir Schwierigkeiten.

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