Begierden – bei mir doch nicht mehr!

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 1  nach der NeÜ:

13 Darum seid innerlich bereit und fest in eurem Sinn. Bleibt nüchtern, und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch beim Offenbarwerden von Jesus Christus erwartet.
14 Und weil ihr jetzt vom Gehorsam bestimmt seid, lasst euch nicht mehr von den Begierden beherrschen, wie ihr das früher getan habt, als ihr noch unwissend wart.
15 Im Gegenteil: Euer Leben soll jetzt ganz von dem heiligen Gott geprägt sein, der euch berufen hat.
16 Denn die Schrift sagt: „Seid heilig, denn ich bin heilig!“

Nüchtern bleiben – statt im 7.Himmel zu schweben, dass seit meiner Entscheidung alle meine menschlichen „Begierden“ verschwunden wären! Petrus hat das Leben der ersten Gemeinden live studieren können – und festgestellt: „Begierden“ (V.14) kommen auch bei entschiedenen Christen immer wieder hoch. Dieser Begriff kommt dort vor, wo die „Seele nach etwas Verlangen“ hat. Unwissende Menschen, die noch keine Christen sind, lassen diesem Verlangen oft freien Lauf. Wir als Christen indes können uns vor dem heilligen Gott (V.16) prüfen, ob vielleicht unsere Seele insgeheim Verlangen hat nach
* Perfektion
* Klammern an andere Menschen
* gutem Ansehen
* Selbstmitleid
* Rückzug von den Menschen
* Absicherung in jeder Hinsicht
* Erlebnishunger
* Steuerung anderer Menschen
* Bequemlichkeit
Wer beim Lesen dieser Beispiele sich selbst erkennt, kann sich gerne mit einem anderen Menschen oder dem Pastor darüber austauschen.
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Wer mehr über die Hintergründe dieses Briefes von Petrus erfahren möchte, bekommt HIER eine kompakte bibelkundliche Hilfestellung vom Projekt Route 66

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