Archiv der Kategorie: Bibelimpuls

Bibellese Passion 2021: Dafür ist Jesus doch gestorben!

Bibellese zur Passionszeit 2021 vom Bezirk Braunfels

„Jesus am Kreuz ist mein Retter“ – dieser Satz gehört zum innersten Schatz eines jeden Christen. Passionszeit ist nun eine Gelegenheit, einmal neu zu schauen, wovon uns Christus eigentlich gerettet hat – jeden von uns! Wenn wir spüren, welch große Bedeutung diese Rettung für uns hat, werden wir neu vor seiner Passion und seinem Kreuz stille werden und anbeten.

Der Liedermacher Christian Loer hat vor vielen Jahren dazu ein Lied geschrieben, das uns in das gemeinsame Bibellesen einführen kann. HIER ist es anzuhören!

An jedem Morgen erwartet Sie eine kleine Betrachtung von einem(r) Aktiven aus der Gemeinde – und Sie können gerne unter diesem täglichen Beitrag auch Ihre Gedanken dazu kommentieren (ganz unten beginnt die Kommentarfunktion). Klicken Sie unten auf das jeweilige Datum – und dann können Sie den Artikel einsehen.

Wir empfehlen, die Bibel zur Hand zu nehmen und auch das „Drumherum“ des Textes zu lesen. Das gibt eine Bereicherung für den Alltag!

17.2.Ps 1817 Er streckte seine Hand aus von der Höhe und fasste mich und zog mich aus großen Wassern.
18.2.Röm 149 Dazu ist Christus ja gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende der Herr sei. 10 Warum verurteilst du dann deinen Bruder? Und du, warum verachtest du ihn? Wir werden doch alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.
19.2.Jak 48 Nähert euch Gott, und er wird sich euch nähern. Reinigt eure Hände von Schuld, ihr Sünder! Gebt eure Herzen Gott hin, ihr Unentschlossenen!
22.2.1.Sam 1224 Nur fürchtet den HERRN und dient ihm treu von ganzem Herzen; denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat.
23.2.Josua 2414 »Darum nehmt nun den Herrn ernst und ehrt ihn«, fuhr Josua fort, »dient ihm mit ganzer Treue! Trennt euch von den Göttern, die eure Vorfahren jenseits des Eufrats und in Ägypten verehrt haben, und dient dem Herrn!
24.2.1.Kor 316 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Gott wird jeden verderben, der den Tempel Gottes verdirbt, denn Gottes Tempel ist heilig!
25.2.Röm 6,1313 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.
26.2.Spr 810 Sucht meine Unterweisung und nicht Silberschmuck! / Nehmt Erkenntnis lieber an als reines Gold! 11 Weisheit ist besser als kostbare Perlen, / alle Juwelen ersetzen sie nicht.“
1.3.Hebr 1228 Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
2.3.5.Mose 77 Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –, 8 sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat der HERR euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.
3.3.Pred 1214 Denn Gott wird jedes Tun vor Gericht bringen, alles Verborgene, es sei gut oder böse.
4.3.2. Mose 1414 Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.
5.3.Ps 211 Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern.  
8.3.1.Kor 4So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott.
9.3.5. Mose 64 Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr und sonst keiner.
5 Darum liebt ihn von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller Kraft.
6 Behaltet die Gebote im Gedächtnis, die ich euch heute verkünde!
7 Prägt sie euren Kindern ein und sagt sie euch immer wieder vor – zu Hause und auf Reisen, wenn ihr euch schlafen legt und wenn ihr erwacht.
10.3.1.Kor 312 Ob aber jemand auf diesem Fundament Gold, Silber oder wertvolle Steine verbaut oder nur Holz, Heu und Stroh, 13 das wird der Tag des Gerichts durch Feuer offenbar machen. Denn das Werk jedes Einzelnen wird im Feuer auf seine Qualität geprüft.
11.3.Joh 524 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
12.3.Spr 24 Suche nach der Weisheit wie nach Silber, wie nach vergrabenen Schätzen. 5 Wenn du das alles tust, wirst du auch lernen, den Herrn zu erkennen und ihn ernst zu nehmen.
15.3.1.Thess 41 Weiter, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr wandeln sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet.
16.3.Joh 640 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
17.3.2.Kor 510 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen. Und dann wird jeder den Lohn für das bekommen, was er in seinem Leben getan hat, mag es nun gut oder schlecht gewesen sein. 11 Weil wir nun wissen, wie sehr der Herr zu fürchten ist, versuchen wir Menschen zu überzeugen.
18.3.1.Chronik 168 »Dankt dem Herrn! Macht seinen Namen überall bekannt; verkündet allen Völkern, was er getan hat! 9 Singt und spielt zu seiner Ehre, ruft euch seine Wunder ins Gedächtnis!
10 Seid stolz auf ihn, den heiligen Gott! Seid voller Freude über ihn, ihr, die ihr nach ihm fragt!
19.3.
HIER
und HIER
Joh 3  17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
22.3.Lk19  7 Und als sie es sahen, murrten alle und sagten: Er ist eingekehrt, um bei einem sündigen Mann zu herbergen. 8 Zachäus aber stand und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach.
23.3.Joh 1246 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
24.3.1.Tim 115 Ja, diese Botschaft ist absolut zuverlässig und verdient unser volles Vertrauen: „Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten“ – und ich bin der schlimmste von ihnen. 16 Eben deshalb hatte Jesus Christus Erbarmen mit mir. Gerade an mir wollte er zeigen, welche Menschen durch den Glauben ins ewige Leben hineingerettet werden können.
25.3.Ps 402 Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien.
3 Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann;
26.3.Eph 2,14 Denn er selbst ist unser Friede, er, der aus beiden, Fernen und Nahen, eine Einheit gemacht und durch sein körperliches Sterben die Mauer der Feindschaft niedergebrochen hat
29.3.1.Thess 59 Denn Gott hat uns nicht dazu bestimmt, dass wir seinem Zorngericht verfallen, sondern dass wir durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil in Besitz nehmen. 10 Er ist ja für uns gestorben, damit wir für immer mit ihm leben, ganz gleich ob wir noch am Leben sind, wenn er kommt, oder nicht.
30.3.Ps 40  13 Denn es haben mich umgeben Leiden ohne Zahl. Meine Sünden haben mich ereilt; ich kann sie nicht überblicken. Ihrer sind mehr als Haare auf meinem Haupt, und mein Mut hat mich verlassen.
14 Lass dir’s gefallen, HERR, mich zu erretten; eile, HERR, mir zu helfen!
31.3.Hebr 927 Und so, wie jeder Mensch nur einmal sterben muss und dann vor das Gericht Gottes gestellt wird, 28 so wurde auch der Messias nur einmal geopfert, um die Sünden vieler Menschen wegzunehmen. Wenn er zum zweiten Mal erscheinen wird, kommt er nicht mehr wegen der Sünde, sondern wird die endgültige Rettung für die bringen, die auf ihn warten.
1.4.Matth 913 Überlegt doch einmal, was es bedeutet, wenn Gott sagt: ›Ich fordere von euch nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer[7] bringt, sondern dass ihr barmherzig seid.‹ Ich bin nicht gekommen, solche Menschen in Gottes neue Welt einzuladen,[8] bei denen alles in Ordnung ist, sondern solche, die Gott den Rücken gekehrt haben.«
2.4.Matth 27  29 Dann flochten sie eine Krone aus Dornenzweigen und setzten sie ihm auf. Schließlich drückten sie einen Stock in seine rechte Hand, nahmen Haltung an und höhnten: „Sei gegrüßt, König der Juden!“
3.4.Joh 2115 Als sie gefrühstückt hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: „Simon, Johannes-Sohn, liebst du mich mehr als die anderen hier?“ – „Gewiss, Herr“, antwortete Petrus, „du weißt, dass ich dich lieb habe.“ – „Dann weide meine Lämmer!“, sagte Jesus.

HIER gibt es den Plan für die einzelnen Tage als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken.

Predigtreihe: Acht Aufträge Jesu in der Bergpredigt

Jesus beschreibt, mit welchen Werten er sein Reich bauen möchte. Seine Regierungserklärung am Anfang des Matthäusevangeliums (Kap.5-7)!

Wenn wir diese Aufträge durchsehen, spüren wir: Nicht jeder ist in jedem Auftrag gleich stark. Wir haben verschiedene „Pfunde“ oder „Talente“ (Lk19) mit auf den Weg bekommen. In der Predigtreihe gehen wir acht solcher Spezialaufträge durch, erkennen vielleicht, welcher uns besonders am Herzen liegt, hören von der Frucht dieser Werte, aber auch von Risiken und Nebenwirkungen.

Hier können die Predigten dazu gehört werden.

Einführung: 17.1.2021: HIER befindet sich das Austeilblatt des Gottesdienstes mit einer Aufstellung aller acht „Pfunde“

1 Spezialauftrag „Zielstrebigkeit“: 31.1.2021

2. Spezialauftrag „Barmherzigkeit“ 14.2.2021

3. Spezialauftrag „Leuchten“ 28.2.2021

Ganze Hingabe von meinen ganz kleinen Gaben

Unsere heutige Gemeinde-Bibellese aus 1.Kor12 zum Thema „Leidenschaft und Hingabe“ nach der NeÜ:

Denn der menschliche Körper ist eine Einheit und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile des Körpers bilden zusammen den einen Organismus. So ist es auch bei Christus.
13 Denn wir alle sind durch den einen Geist in einen Leib eingefügt und mit dem einen Geist getränkt worden: Juden und Nichtjuden, Sklaven und freie Bürger.
14 Ein menschlicher Körper besteht ja auch nicht nur aus einem Teil, sondern aus vielen.
15 Wenn nun der Fuß behaupten würde: „Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib“, hört er damit auf, Teil des Körpers zu sein?
16 Und wenn das Ohr erklären würde: „Weil ich kein Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib“, gehört es deshalb nicht dazu?
17 Wenn der ganze Körper aus einem Auge bestünde, wo wäre dann sein Gehör? Und wenn alles Gehör wäre, womit könnte er riechen?
18 Nun hat aber Gott jedes Teil so in den Leib eingefügt, wie es seinem Plan entsprach.
19 Wären alle zusammen nur ein einziges Glied, wo wäre dann der Leib?
20 Aber nun gibt es viele Glieder und alle gehören zu dem einen Körper.
21 Das Auge kann doch nicht zur Hand sagen: „Ich brauche dich nicht“, und der Kopf doch nicht zu den Füßen: „Ich verzichte auf euch“.
22 Im Gegenteil, gerade die scheinbar schwächeren Glieder des Körpers sind unentbehrlich.

„Hingabe“ ist ein großes Wort. Viele möchten gerne als „hingegebener Christ“ wahrgenommen werden. Du auch? Wenn ja,. dann kann der heutige Text eine Motivation sein, im Kleinen damit zu beginnen. Vielleicht helfen folgende Fragen:
* Was kann ich gut, was gelingt mir?
* Welches Teil an diesem Leib könnte ich sein? Vielleicht eine Zunge, die reden kann; ein Finger , der Tastatur schreiben kann; der Fuß, der zum Briefkasten anderer Leute gehen kann; das Ohr, das Probleme anderer aufnehmen kann; der Arm, der praktisch auf Gemeindegrundstücken mit helfen kann; das Bein, das für unsere Schatzsuche Zettel für Kinder aufhängt? Wenn ich bereit bin, als kleines Organ alles zu geben – dann ist das Hingabe.
* Welche Gabe wird jetzt gerade gebraucht? – Die Fragen haben schon angedeutet: Es kommt nicht darauf an, „im großen und ganzen“ zu dienen, sondern jetzt und heute. Auch der heutige Tag und der neue Monat sind Teil dieses Reiches Gottes!

Bitte schreibt Eure Gedanken in die Kommentarfunktion (ganz unten) auf unserer Website! Laßt uns auf diese Weise teilen!

Perspektivwechsel – nicht ganz einfach

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 2  nach der NeÜ:

18 Ihr Sklaven in den Häusern! Gehorcht euren Dienstherren mit aller Ehrerbietung, und zwar nicht nur den guten und gerechten, sondern auch den launischen!
19 Es ist nämlich eine Gnade Gottes, wenn jemand Kränkungen ertragen kann und unschuldig leidet, weil er in seinem Gewissen an Gott gebunden ist.
20 Denn was wäre das für ein Ruhm, wenn ihr wegen einer Verfehlung Misshandlungen ertragt? Wenn ihr aber Gutes tut und dafür leiden müsst, dann ist das eine Gnade von Gott, 21 denn genau dazu seid ihr berufen worden.

Auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Fußspuren folgt. 22 Er hat keine Sünde begangen, und kein unwahres Wort ist je über seine Lippen gekommen. 23 Er wurde beleidigt und schimpfte nicht zurück, er litt und drohte nicht mit Vergeltung, sondern überließ seine Sache dem, der gerecht richtet.
24 Mit seinem Körper hat er unsere Sünden auf das Holz hinaufgetragen.

Das tat er, damit wir – für die Sünden gestorben – nun so leben, wie es vor Gott recht ist. Durch seine Striemen seid ihr heil geworden. 25 Denn ihr wart wie Schafe, die sich verlaufen haben. Jetzt aber seid ihr zu eurem Hirten, dem Hüter eurer Seelen, zurückgekehrt.

Perspektivwechsel
Wenn heute eine Predigt (vielleicht zum morgigen Tag der Arbeit) mit diesen Zeilen beginnen würde: „Ihr Arbeitnehmer, die Ihr ungerecht behandelt werdet …“ – dann würde sie bestimmt entweder zum Kampf um Gerechtigkeit aufrufen oder Hilfestellung für die Seele geben, mit der Situation zurechtzukommen.
Beide Varianten würden je den Menschen in den Mittelpunkt stellen. – Petrus indes stellt Christus in den Mittelpunkt und sieht die Sachlage von Seinem Wesen her. 
Diese Art, mit Problemen umzugehen, kann auch für uns eine gute Vorlage in allen Lebensbezügen sein.

Nehmen wir einmal die aktuelle Situation als Beispiel: Wenn es nun zu Corona-Lockerungen unter uns kommt, dann wird jeder seine eigene menschliche Sicht der Dinge, seine Befindlichkeiten, Vorsichtsmaßnahmen und Befürchtungen haben. Was aber passiert, wenn ich umschwenke und die Perspektive hin zu Christus richte? – Dann hilft mir das, zu vertrauen, dass Er gerne in unserer Mitte ist, sich an unserer Gemeinschaft freut und die Hand über meinem Leben hält. Und dieser Blick zu Ihm – der eint uns dann aus unseren 1000 Ansichten heraus, was jetzt wie am besten zu handlen ist und schenkt uns Freude an Ihm und der Gemeinschaft.

Bitte schreibt Eure Gedanken in die Kommentarfunktion (ganz unten) auf unserer Website! Laßt uns auf diese Weise teilen!

Über unser Dampfwölkchen- Leben

Beatrix Neblung vom Freundeskreis der Höhenblick-Gemeinde, im fernen Japan arbeitend, schrieb ihre Sicht auf die derzeitige globale Krise in einem Freundesbrief am 26.3.2020:

Ihr Lieben,
was Jakobus vor 2000 Jahren schrieb (Jak. 4, 13-15), erscheint heute aktueller denn je:
» Nun zu euch, die ihr sagt: „Heute oder spätestens morgen werden wir in die und die Stadt reisen! Wir werden ein Jahr lang dort bleiben, werden Geschäfte machen und werden viel Geld verdienen! “ Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen sein wird! Was ist schon euer Leben? Ein Dampfwölkchen seid ihr, das für eine kleine Weile zu sehen ist und dann wieder verschwindet. Statt solche selbstsicheren Behauptungen aufzustellen, solltet ihr lieber sagen: „Wenn der Herr es will, werden wir dann noch am Leben sein und dieses oder jenes tun.„«

Was wir bisher theoretisch gewusst, aber häufig ausgeblendet haben, spüren wir nun am eigenen Leib: Wir wissen nicht, was morgen sein wird. Alle vermeintliche Planungssicherheit ist weg. Viele Menschen schlagen sich mit noch schwierigeren Fragen herum. Wird mein Geschäft, meine Firma weiter existieren? Wer sät neues Gemüse, bringt die Ernte ein? Wird sich jemand aus der Familie anstecken? Werde ich eine Ansteckung überleben? Wenn nicht, was kommt danach?

Ob unser Dampfwölkchen-Leben 10, 50 oder 100 Jahre dauert – irgendwann wird es auf dieser Erde zu Ende gehen. Aber das muss nicht das letzte Wort sein. Jesus bietet uns Leben von himmlischer Qualität, Freude und Vitalität an, das bei Ihm und mit Ihm weitergeht:
 „Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle.“ (Johannes 10,10)
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er ewig leben.“ (Johanes 6, 51)

Sein Angebot gilt für alle. Wir brauchen es nur anzunehmen. Ich habe das getan, als ich 11 Jahre alt war. Seitdem weiß ich, dass ich mit Jesus verbunden bin. Ich stehe sozusagen schon mit einem Bein in Gottes unsichtbarer Welt. Der Rest wird zu gegebener Zeit folgen J. Aber der Himmel ist nur eine Zwischenstation: Eines Tages wird die unsichtbare Welt sichtbar werden. Jesus hat gesagt, Er wird wiederkommen und alles neu machen. Gott und die mit Ihm versöhnten Menschen werden gemeinsam in einer neuen Welt glücklich zusammenleben. Diese Zuversicht und Geborgenheit wünsche ich auch euch sehr. Nehmt Sein Angebot an, wenn Ihr es noch nicht getan habt.

Eure Bea

Hier gibt es Couscous!

Der heutige Bibelimpuls: Couscous

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 2  nach der NeÜ:

11 Ihr wisst, liebe Geschwister, dass ihr in dieser Welt nur Ausländer und Fremde seid. Deshalb ermahne ich euch: Gebt den menschlichen Begierden nicht nach, denn die kämpfen gegen euch.
12 Euer Leben muss gerade unter Menschen, die Gott nicht kennen, einwandfrei sein. Wenn sie euch als Böse verleumden, sollen sie eure guten Taten sehen, damit sie zur Einsicht kommen und Gott preisen, wenn er einmal in ihr Leben eingreift.

13 Fügt euch allen von Menschen gesetzten Ordnungen, weil der Herr das so will. Das gilt sowohl dem König gegenüber, der an höchster Stelle steht,
14 als auch seinen Statthaltern. Er hat sie eingesetzt, um Verbrecher zu bestrafen und Menschen, die Gutes tun, zu belohnen.
15 Denn Gott will, dass ihr durch gute Taten das dumme Gerede unwissender Menschen zum Schweigen bringt.
16 Lebt als freie Menschen, die Sklaven Gottes sind, und missbraucht eure Freiheit nicht als Deckmantel für das Böse.
17 Begegnet allen mit Achtung, liebt die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern, habt Ehrfurcht vor Gott und ehrt auch den König!

Wenn ich ein Land mit einer fremden Kultur besuche, dann würde ich mich anpassen und eben Grieß und immer wieder Grieß essen, obwohl ich eigentlich Kartoffelfreak bin (letzteres stimmt wirklich). Die Anpassung hilft, Verstimmungen zu vermeiden, den Köchinnen Wertschätzung zu geben und ein gutes Bild von meinem Heimatland abzugeben. Und ich kann das auch, denn ich weiß, der Besuch wird einmal enden – und in meiner Heimat gibt es dann nicht nur Couscous, sondern da habe ich alle Freiheit, auszuwählen.
​​​​​​​Weil ich weiß, ich gehöre woanders hin, kann ich kurze Zeit auch einmal anpassungsfähig leben und muss nicht den ganzen Tag meiner Leidenschaft nach Kartoffeln nachtrauern und so meiner Begierde frönen. So ungefähr sieht der Petrus das: Auf dieser Welt nur zu Besuch (Vers 1) – als Botschafter einer anderen Welt,

Und ein praktisches Beispiel folgt bei Petrus – ich übertrage es einmal auf unsere Situation:   13: Fügt euch der Maskenpflicht, versucht die Abstände einzuhalten, hadert nicht  zu sehr mit dem Beschulungsverbot, weil …. 14 Gott die Regierung eingesetzt hat, sich um Corona zu kümmern. … Wenn Euch das schwer fällt, Euch einzuschränken, dann bedenkt, dass Ihr  (16) in Christus eine innere Freiheit habt. So seid Ihr auch innerlich frei, allen (17) mit Achtung zu begegnen, die an diesem Sonntag neu erstehende Gemeinschaft zu genießen … in Ehrfurcht vor den Strukturen und Personen, die Gott Euch vor-gesetzt hat.

Ganz schon heftig, nicht wahr? Was meint Ihr?  Bitte schreibt Eure Gedanken in die Kommentarfunktion (ganz unten) auf unserer Website! Laßt uns auf diese Weise teilen!

Praktiker Petrus

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 2  nach der NeÜ:

1 Legt also alle Bosheit von euch ab, alle Falschheit und Heuchelei, allen Neid und alle Verleumdungen!
2 Verlangt stattdessen wie Neugeborene nach der reinen Muttermilch – dem Wort Gottes. Ihr braucht sie, um in die ewige Rettung hineinzuwachsen.
3 Geschmeckt habt ihr ja schon, wie gütig der Herr ist.

4 Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein! Die Menschen haben ihn zwar für unbrauchbar erklärt, vor Gott aber ist er eine ausgesuchte Kostbarkeit.
5 Und lasst euch selbst als lebendige Steine aufbauen zu einem geistlichen Haus, einer heiligen Priesterschaft, die geistliche Opfer bringt. Durch Jesus Christus nimmt Gott solche Opfer gern an.
6 Darum steht auch in der Schrift: „Seht her, ich lege in Zion einen ausgesucht kostbaren Eckstein als Grund. Wer ihm vertraut und auf ihn baut, wird nie beschämt.“

7 Für euch, die ihr glaubt, ist dieser Stein eine Kostbarkeit. Für die Ungläubigen aber gilt: „Gerade der Stein, der von den Fachleuten verworfen wurde, ist zum Eckstein geworden.
8 Er ist ein Stein, an dem die Menschen sich stoßen, ein Felsblock, an dem sie zu Fall kommen.“ Weil sie dem Wort Gottes nicht gehorchen, stoßen sie sich an ihm. Doch dazu sind sie auch bestimmt.

9 Aber ihr seid ein ausgewähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk,das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr verkündigt, wie unübertrefflich er ist.
10 Früher wart ihr nicht sein Volk, aber jetzt seid ihr Gottes Volk, früher gab es für euch kein Erbarmen, aber jetzt habt ihr sein Erbarmen gefunden.

Der heutige Text erinnert mich an den ersten Gang in einen Baumarkt in meinem Leben kurz nach der Wende: Uns gingen die Augen über, welche Fülle an Baumaterialien und praktischen Dingen dort zu finden sind. So ist es auch bei unserem Text: Jeder dieser Sätze ist ein Reichtum an praktischer Konsequenz des Christseins. So fällt es mir schwer, einen herauszugreifen. Am besten, wir legen alle in den Einkaufswagen unserer Seele – und das geht am besten, indem wir aus diesem Text ein Gebet machen! So können wir die Sätze mit Jesus zusammen für uns verarbeiten.
Das könnte Dein Beginn und Ende dieses Gebetes sein:
1 Herr, ich möchte heute alle Bosheit ablegen, die ich selber nicht merke, wo ich einen blinden Fleck habe: Anflüge von Falschheit ….
10 Früher gehörte ich nicht zu Deinem Volk, aber seit meiner Entscheidung für Dich bin ich Teil Deines Volkes, früher gab es für mich kein Erbarmen, aber ich durfte Dein Erbarmen in meinem Leben finden (Halleluja!)


Bitte schreibt Eure Gedanken oder Euer eigenes Gebet in die Kommentarfunktion (ganz unten) auf unserer Website! Laßt uns auf diese Weise teilen!

Liebe in HQ*

(*HQ = englisch „High Quality“ = „Hohe Qualität)

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 1  nach der NeÜ:

22 Ihr habt der Wahrheit gehorcht
und euch dadurch gereinigt,

sodass ihr jetzt zu aufrichtiger geschwisterlicher Liebe fähig seid.
Bleibt nun auch dabei, euch gegenseitig mit reinem Herzen zu lieben.

23 Denn ihr seid ja von neuem geboren worden.
Dazu kam es nicht durch die Zeugung eines sterblichen Menschen,
sondern durch den unvergänglichen Samen
des lebendigen und bleibenden Wortes Gottes.
24 Denn „alle Menschen sind wie das Gras und ihre ganze Schönheit wie die Blumen auf der Wiese. Das Gras vertrocknet und die Blumen verwelken, 25 aber das Wort des Herrn bleibt ewig in Kraft.“
Und genau dieses Wort ist euch als Heilsbotschaft verkündigt worden.

(1) Geistliche Wahrheiten hören > (2) Geistlichen Wahrheiten gehorchen > (3) dadurch geschieht eine innere Reinigung > (4) diese macht zu ehrlicher, engagierter Liebe fähig.

Zu diesen vier Schritten lädt uns der heutige Text für diese Woche ein. Vielleicht ist der erste Schritt der schwerste: Dass ich bewußt GEISTLICHE Wahrheiten aufnehme und sie nicht gleich von MENSCHLICHEN Wahrheiten zudecken lasse. Beispiel: Geistlich ist, dass ich mir nicht ständig Sorgen um das Private nach Corona machen muss – denn ich bin ja neu geboren und stehe jetzt nicht mehr nur in dem kleinen Leben hier auf der Erde (23-25).
Ich wünsche uns diese ewigkeitsweite Perspektive auf unser Leben und die derzeitige Situation – und dann sind wir schon den geistlichen Wahrheiten ein Stück näher gekommen – leben und lieben sie weiter. 

Begierden – bei mir doch nicht mehr!

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 1  nach der NeÜ:

13 Darum seid innerlich bereit und fest in eurem Sinn. Bleibt nüchtern, und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch beim Offenbarwerden von Jesus Christus erwartet.
14 Und weil ihr jetzt vom Gehorsam bestimmt seid, lasst euch nicht mehr von den Begierden beherrschen, wie ihr das früher getan habt, als ihr noch unwissend wart.
15 Im Gegenteil: Euer Leben soll jetzt ganz von dem heiligen Gott geprägt sein, der euch berufen hat.
16 Denn die Schrift sagt: „Seid heilig, denn ich bin heilig!“

Nüchtern bleiben – statt im 7.Himmel zu schweben, dass seit meiner Entscheidung alle meine menschlichen „Begierden“ verschwunden wären! Petrus hat das Leben der ersten Gemeinden live studieren können – und festgestellt: „Begierden“ (V.14) kommen auch bei entschiedenen Christen immer wieder hoch. Dieser Begriff kommt dort vor, wo die „Seele nach etwas Verlangen“ hat. Unwissende Menschen, die noch keine Christen sind, lassen diesem Verlangen oft freien Lauf. Wir als Christen indes können uns vor dem heilligen Gott (V.16) prüfen, ob vielleicht unsere Seele insgeheim Verlangen hat nach
* Perfektion
* Klammern an andere Menschen
* gutem Ansehen
* Selbstmitleid
* Rückzug von den Menschen
* Absicherung in jeder Hinsicht
* Erlebnishunger
* Steuerung anderer Menschen
* Bequemlichkeit
Wer beim Lesen dieser Beispiele sich selbst erkennt, kann sich gerne mit einem anderen Menschen oder dem Pastor darüber austauschen.
​​​​​​​
Wer mehr über die Hintergründe dieses Briefes von Petrus erfahren möchte, bekommt HIER eine kompakte bibelkundliche Hilfestellung vom Projekt Route 66

Bitte schreibt Eure Gedanken in die Kommentarfunktion (ganz unten) auf unserer Website! Laßt uns auf diese Weise teilen!

Feuerwerk der Ermutigung

Die heutige ökumenische Bibellese aus 1.Petrus 1  nach der NeÜ:

1 Es schreibt Petrus, ein Apostel von Jesus Christus. An die von Gott Erwählten, die als Fremde unter ihren Landsleuten leben, und zwar in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Provinz Asia und in Bithynien.

2 Gott, der Vater, hat euch aufgrund seiner Allwissenheit erwählt und durch das Wirken seines Geistes zu geheiligten Menschen gemacht, zu Menschen, die Jesus Christus gehorchen und durch sein Blut von aller Schuld gereinigt sind. Gnade und Frieden mögen sich reichlich vermehren bei euch.

3 Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren und uns durch die Auferstehung von Jesus Christus aus den Toten eine lebendige Hoffnung geschenkt.

4 Ein makelloses Erbe hält er im Himmel für euch bereit, das nie vergehen wird und seinen Wert nie verliert.
5 Und weil ihr an ihn glaubt, wird Gott euch durch seine Macht für die Rettung bewahren, die schon vorbereitet ist, um dann in der letzten Zeit offenbar zu werden.
6 Deshalb jubelt ihr voller Freude, obwohl ihr jetzt für eine Weile den unterschiedlichsten Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere durchmacht.
7 Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold, das ja auch durch Feuer geprüft wird. Denn wenn Jesus Christus sich offenbart, wird auch die Echtheit eures Glaubens sichtbar werden und euch Lob, Ehre und Herrlichkeit einbringen.
8 Ihn liebt ihr ja, obwohl ihr ihn noch nie gesehen habt, an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn auch jetzt nicht seht, und jubelt in unsagbarer, von Herrlichkeit erfüllter Freude.

9 So werdet ihr das Ziel eures Glaubens erreichen: eure Rettung.
10 Nach dieser Rettung haben schon die Propheten gesucht und geforscht, und sie haben die Gnade angekündigt, mit der ihr nun beschenkt seid.
11 Sie forschten danach, auf welche Zeit und welche Umstände der Geist von Christus, der schon in ihnen wirkte, hinwies. Er zeigte ihnen nämlich im Voraus die Leiden, die über Christus kommen, und die Herrlichkeiten, die danach folgen würden.
12 Gott ließ sie erkennen, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienten. Euch ist das alles jetzt von denen verkündigt worden, die euch mit der Rettungsbotschaft vertraut gemacht haben. Sie taten das in der Kraft des Heiligen Geistes, den Gott vom Himmel gesandt hat. Selbst Engel brennen darauf, Einblick in diese Dinge zu bekommen.

Heute geht es in ein neues biblisches Buch: Der Augenzeuge Jesu, Petrus, schreibt an einige zerstreute Gemeinden in fünf Regionen der heutigen Türkei auf asiatischer Seite. Die Christen hatten es nicht einfach: In der griechischen Kultur galt „Toleranz“ als sehr hoher Wert – da die Christen aber nicht alles mitgemacht haben, wurden sie als intolerante Leute mit „Hass auf das Menschengeschlecht“ gemobbt, verdächtigt, angezeigt, verurteilt (V.6) . Sie hatten den Mut, als Außenseiter der Gesellschaft zu gelten – und deshalb spricht ihnen Petrus am Anfang des Briefes sehr viel Mut zu. Er stärkt sie in ihrer Rolle als Christen: Was sie in Christus sind, haben und bekommen werden!  Ich zähle sieben solcher Zusagen – wie viele zählst Du? – Ich wünsche uns, dass Deine Seele das in den Jubel von Vers 8 einsteigen läßt! 
Wer mehr über die Hintergründe dieses neuen Briefes erfahren möchte, bekommt HIER eine kompakte bibelkundliche Hilfestellung vom Projekt Route 66

Bitte schreibt Eure Gedanken in die Kommentarfunktion (ganz unten) auf unserer Website! Laßt uns auf diese Weise teilen!